martin krusches [flame] logbuch / blatt #19


"Nach der Autorisierung durch den ÖAMTC und der Zustimmung des Bundesdenkmalamtes konnte in den Werkstätten des Technischen Museums Wien der Bau einer originalgetreuen Replika in Angriff genommen werden." Jetzt ist der Nachbau des Marcus-Wagens fertig:

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[Große Ansicht] Dipl.-Ing. Karl Reischer (Direktor TGM - Die Schule der Technik), Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin des Technischen Museum Wien) / © Fotodienst / Nadine Bargad

Cut!

Ranking. Reihungen sind eine weit verbreitete Vergnügung. Das Aufstellen von Hierarchien hilft bei der Orientierung.

Im "Standard" hab ich diese freundlich gehaltene Darstellung gefunden, was man den Autos aus Japan, Deutschland, Italien, Tschechien und Frankreich zugute halten könne.

Dieser Text führt augenzwinkernd zur Behauptung, daß der neue Citroen C6 so geschaffen sei, daß man fast automatisch ein besserer Mensch werde, wenn man ihn fährt. (Was ich gerne glaube.)

Einige Seiten weiter heißt es: "Porsche, der derzeit profitabelste Autohersteller der Welt". Wenn auch Autos nicht mehr aus vor allem nationaler Produktion stammen, sondern in ihren Komponenten die halbe Welt repräsentieren, scheinen solche Markierungen vertretbar zu sein.

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Cut!

Auf der "IMCDb"-Site (Automobile in Filmen) hatten wir unlängst eine launige Debatte. Anläßlich einer Dokumentation über "20 Autos, die die Welt verändert haben" [LINK]. Wozu "querty_86" anmerkte: "It was made by Europeans so it's biased." (= befangen)

Seine dagegen gestellte Liste hat natürlich Einwände hervorgebracht. Aber ich finde sie ganz interessant: "My list (not based in terms of "I like them" but more based on what they actually did for society)"

1. Ford Model T (developed assembly line and the way cars are built)
2. VW Beetle (very popular car)
3. Edsel (you'd be surprised how many innovations came from this car)
4. Oldsmobile Toronado (first big FWD car)
5. Honda Civic (revoulutionized society's views of compacts)
6. Audi 5000 (revolutionized aerodynamic styling)
7. Ford Taurus (revolutionize round car design)
8. Dodge Caravan (first minivan)
9. Jeep Cherokee (first unibody SUV)
10. Toyota Prius (first mainstream hybrid car)
11. Mini Cooper (first compact FWD car)
12. Ford Mustang (first mainstream pony car)
13. Pontiac GTO (First muscle car)
14. Citroen 7 Traction Avant (first FWD car)
15. Cadillac Seville (first FWD car with 300 HP)
16. Chevrolet Corvette (first American sports car)
17. Mazda RX (Rotary Engine Experiment turned out really well)
18. '32 Ford (started the Hot Rod craze)
19. '59 Cadillac (the apex of American cars)
20. Subaru Impressa WRX (started the rally/drifting craze)

Cut!

Weiter mit den Werbemotiven. Ein Genre, das mich deshalb fasziniert, weil es von Wünschen, Phantasmen und Annahmen über die Menschen handelt. Freilich auch umgekehrt, weil es Suggestionen, Behauptungen und ebenso manch unredliche Konstruktion hervorbringt.

Diese Werbung für den aktuellen Ford Mondeo finde ich sehr charmant. Man wird eventuell erst beim zweiten Hinsehen dechiffrieren, daß hier kein Kind das Auto wäscht, sondern der Mann eben "mehr" fürs Geld bekommen hat. (Quelle: "profil")

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[1/2006] [Werbung]

Im geradezu maßgeschneiderten Kontrast dazu wird das neue XK-Cabrio von Jaguar vorgeführt. Den man sich also, wenn schon nicht neben das Bett, so doch in den Garten stellt. Und während oben der Papa seinen Mondeo schwemmt, schwimmt unten Madame ein paar Längen. (Quelle: "Der Standard") Fürs Autoschwemmen hat sie vermutlich Personal. Während also Ford mehr Auto verspricht, verspricht Jaguar "mehr Faszination":

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[1/2006] [Werbung]

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