martin krusches [flame] backroads
10. Oktober 2003: Smart Passion

Take two. (Hier ist Take one.)
Bevor ich einen Forfour auf der Straße erwische. Ich hab mich zum Beginn des
[flame]-Projektes schon mal über den Smart ausgelassen. Jaaa, tut mir leid, ich weiß
schon, das ist dünkelhaft. Aber ich halte das nicht für ein Auto. Mit sowas fährt der
Captain in Science Fiction-Filmen zu entlegenen Winkeln seines Raumschiffes. Das ist ein
überdachter Rollstuhl. Sowas ist eine frisch aufgelegte Knutschkugel, der man durchaus
zubilligen sollte, daß ökologische Entwicklungen gute Gründe wären, wieder
Fahrzeugformate der Nachkriegsära zu bevorzugen. Gut. Schöne. Danke.

Nicolas Hajek hatte sich mit dem
Uhrenkonzept Swatch in Milliardärs-Status gewirtschaftet. Die Idee, einen
ähnlichen Weg auch mit Stadtfahrzeugen anzupacken, brachte erst mal VW als Verbündeten.
Aber Ferdinand Piëch blieb nicht bei der Sache. 1994 kam Mercedes mit ins Spiel. Da hatte
man schon die A-Klasse in Arbeit. (Diese Postkasteln mag ich ja auch nicht.)

Der Smart lief 1998 vom Stapel und
kugelte recht bald ganz ohne DaimlerChrysler durch die Lifestyle-Enklaven. Erst der
Roadster hat mich versöhnlicher gestimmt. Der gefällt mir in seinem frechen Lego
Bionical-Design. Und das ist derweil das beste, was mir zum Smart einfällt: Es gibt den
Roadster. [cabrio]
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