martin krusches [flame] backroads
Graz: Freightliner Conventional


Ich hatte auf das prägnante Logo immer "White Freightliner" assoziiert. Aber die Kooperationsvereinbarung der beiden Produzenten von 1951 fand 1977 ihr Ende. Im Westen der Vereinigten Staaten werden nur die Auflieger gemessen, weshalb die Länge der Zugmaschinen nachrangig ist. Eine Argument für die antiquierte Linie der Schnauzer ("Conventionals").

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Wo aber der gesamte Zug den landesüblichen Limits unterliegt, stehen Stirnsitzer ("Cabovers") für mehr Ladefläche. Weshalb solche etwas nostalgisch anmutenden Nasengeräte bei uns rar sind. (Obwohl zum Beispiel Scania und Volvo derlei Schnauzer anbieten.)

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Ooookay, hier heißt das sowieso "Coca Cola-Truck" (Papis haben ihre Kinder vor den Kühler gestellt und fotografiert), so wird das Teil medial vermarktet. Das kam folgendermaßen. Eine deutsche Event-Agentur hat sich nach einer auffälligen Maschine umgesehn, ist mit Freightliner ins Geschäft gekommen, hat etliche Exemplare importiert und für hiesige Abgasnormen adaptiert. So werden die Schnauzer nun auf Show-Tour geschickt, da bucht nicht bloß Coca Cola.

Heute ist "Rainbow-Promotion" auch gleich Europa-Importeur dieser Wagen. Als "Day Cab-Version" stünde der hier nur mit blanken Fahrerhaus, ohne Schlafkabine. "Flat Roof" und "Mid Roof" wären noch von dezenter Bauhöhe, fürs Show-Geschäft ist das "Raised Roof" offenbar gerade ausreichend. Der ganze Zug mißt (nach unterschiedlichen Quellen) 16,5 bis 18,5 Meter, unter der Haube heizt ein Detroit Diesel. Sechs Zylinder, 470 PS, das geht nicht unter 30 Liter auf 100 Kilometern.

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Nach allem, was ich gesehen hab, tippe ich auf einen FLD 125 aus den 80ern, der wie ein unmittelbarer Vorläufer des 1996er Freightliners aussieht. [Der dazu gehörige 1er-Hummer.]

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