martin krusches [flame]: norbert gall / fette beute
Qvale Mangusta


Ein recht interessantes Stück ist zum Beispiel einer der letzten klassischen V8 Kleinserien-Hybriden, wie es sie in den späten '60ern und '70ern in unüberschaubarer Vielfalt gab. HARRR, damals war ein "Hybrid" noch was für Männer, weil da meinte man die Verschmelzung italienischer Grazie mit hausbackener, aber unverwüstlicher und billig zu beziehender V8 Bigblocks aus Übersee. Gebaut wurden diese Kleinserien meist in diversen norditalienischen Manufakturen, denen im Regelfall schon nach wenigen Stück die Luft ausging.

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Der Qvale ("Kah-va-lee") folgt den gleichen Kriterien, sein Stammbaum ist aber ein wenig verwirrend. Das von einem 4.6 V8 Ford Mustang Motor angetriebene Urvieh kam 1998 eigentlich als De Tomaso Biguà auf die Welt, später entschloss man sich, den Wagen in Reminiszenz an die große Vergangenheit "Mangusta" zu nennen.

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Die amerikanische Familie Qvale, eingesessener US-Importeur verschiedener europäischer Marken, finanzierte schon die Entwicklung des Modells und kaufte der stets klammen Firma De Tomaso schließlich die Rechte und Werkzeuge ab, 2000 und 2001 wurde das Modell als Qvale Mangusta vermarktet, denn die Markenrechte am Namen De Tomaso hatte man dummerweise nicht erworben. Es entstanden 292 Fahrzeuge, von denen angeblich nur ganze 19 Stück in Europa verblieben - was diesen dunkeblauen Spider mit deutscher Registrierung zu einem echt seltenen Fund macht.

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