martin krusches [flame]: gäste
Puch 250 SG & Puch 250 SGS

Puch 250 SG, Bj. 1958
Mit 20 Jahren hat mich das
Motorradfieber gepackt. Nach langen Überlegungen, welches Zweirad für einen
Oldtimerfreak in den frühen 90ern am ehesten für mich in Frage kam und bereits als
Oldtimer-Mopedfahrer (Puch DS 50, Bj.1964) in der Ortschaft bekannt, wurde ich durch einen
überraschenden Fund (eine Original-Betriebsanleitung aus dem Jahr 1955) auf das Motorrad
meines Vaters, eine Puch 250 SGS, aufmerksam.
Und nachdem ich als Draufgabe noch ein Foto von meinem
Vater, bekleidet mit dem Motorrad-Outfit aus den 50er Jahren mit Lederjacke, Stiefelhose
und Halbschalenhelm mit Fliegerbrille gefunden habe, wars puchmäßig um mich
geschehen - eine Puch musste ins Haus. Nach langem vergeblichen Suchen einer 250SGS konnte
ich letztendlich eine 250 SG für mich gewinnen. Das Resultat der damals einjährigen
Restaurationszeit kann sich sehen lassen.

Puch 250 SGS (rot), Bj. 1957
Rastlos immer noch auf der Suche nach einer Ausgabe des
"Ex-Motorrades" meines Vaters und nach einem Geburtstagsgeschenk für seinen
60er wurde ich 1993 in der Fundgrube fündig auf ein SGS-Wrack mit Originaltypenschein und
schlug sofort zu. Nur - bis seinem Geburtstag dauerte es noch knapp 1 Jahr und damit
stellte sich die Frage, wo wir das ölverlierende und rostige Wrack inzwischen aufbewahren
? Welches Versteck konnte somit besser geeignet sein als das Schlafzimmer der Wohnung
meiner Schwester...
Der Überraschungseffekt war phänomenal und ein Jahr
später konnte eine rotlackierte rassige Schönheit auf 2 Rädern wieder zum Leben
erwachen.
Hans
Reichmann
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