Kein Lift. Es dauert also, bis man bei diesem Kran
seinen Arbeitsplatz erreicht. Und das Weltgeschehen?
Ich meine, nun besteht Gewißheit: der Faschismus war
nie weg, wirft derzeit einen breiten Schatten auf
Europa. (Ich will darauf im Moment gar nicht näher
eingehen.)
Es muß ja zwischendurch auch
unbeschwerte Momente geben können. Ich staune zum
Beispiel, wie viel Resonanz dienstags meine
kleine
Faschingsklamotte bekam. Diese 1.780 Zugriffe von
Dienstagnachmittag bis Donnerstagmorgen finde ich
kurios.

Mich überrascht aber auch, daß etwa ein Kulturthema
(„Archipel: Umsetzungsschritte“) 1.459 Hits bekommen
kann. In dem Bereich sehe ich meist 250 bis 400
Zugriffe als zufriedenstellend. Aber es geht noch
heftiger. „Gleisdorf: Narrative“ stand heute bei
2.499 Zugriffen.
Ich meine, daraus darf
geschlossen werden, daß eine öffentliche
kulturpolitische Debatte hinreichend Interesse fände
und daher geführt werden sollte. Da Gleisdorf als
Kulturstadt promotet wird, wäre ja ein Kreis von
wenigstens 30 sachkundigen Personen schon
kulturpolitisch sehr wirksam.

Wäre ich vor allem auf Quote aus, müßte ich als
Automobilpaparazzo zulegen. So brachte mit ein
Hummer (H2) in Gleisdorf ab dem 21. Jänner satte
17.305 Zugriffe. Sie sehen, das läßt sich alles über
Themenstellungen ganz unterschiedlich gewichten.



Anders betrachtet, mit solchen Erfahrungen wäre ja
ganz gut der Ansatz für eine nächste
kulturpolitische Ära zu erarbeiten, denn die Welt
ändert sich gerade grundlegend. Wäre? Nein, kein
Konjunktiv. Im „Archipel“ nehmen wir das längst sehr
ernst.
+)
Gleisdorf: Kulturpolitik+)
Archipel (autonome Kulturformation)