9. April 2026

Rückblick und Ausblick


Die Zeitmaschine von Facebook finde ich oft recht anregend, weil ich zu Journalen neige, außerdem zu prozeßhafter Wissens- und Kulturarbeit. Da sichere ich mir gerne etwas Überblick bezüglch der Vorgeschichten.

Vor einem Jahr: „Freundlich bleiben!“ (Menschen und Maschinen in Koexistenz). Das ist ein brisantes Thema. Nach dieser Session hat sich für uns im „Archipel“ viel getan. Wir brauchen praktische Erfahrungen im Umgang mit der KI. Dazu gehört heute für uns die Plattform „Art Challenge“ von Jürgen Kapeller.


Vor zwei Jahren: „wie entzückend, daß der babyfaced billionaire zu wissen meint, was klugheit sei, vor allem die klugheit der menschen, und wodurch sie durch maschinen worin zu übertreffen sei. (das ist grad nicht mehr als framing!)“

Erst mußte ich mir über Jahre andauernd Musk ansehen, weil er medial unglaublich präsent war. Nun erleb ich das mit Trump. Sehr unerfreulich! Aber so ist eben der Lauf der Dinge. Und da ich Kapeller erwähnt habe, der hat uns mit „Aivolution“ vorerst eine wichtige Arbeitsunterlage geboten, der bald ein nächstes Papier zum Thema folgen wird. Da haben wir also bezüglich KI reichlich zu tun.


Vor drei Jahren war ich mit Richard Mayr bei Luis Siegl vulgo Teglich Alois zu Besuch. Um aus der damaligen Notiz zu zitieren, weil das heute spezielle Relevanz hat: „Siegl ist von einer Art, da betritt man seine Räume und ist sofort in diese satte Erzählung eingebettet, die sich aus der Präsenz von Musik, Literatur und Malerei ergibt. Das sind keine Glaubensgegenstände, sondern Wirkungen dessen, was uns Menschen ausmacht. Es erhebt uns nicht über andere Spezies, es macht einen Unterschied. Wenn drei Leute wie wir dann zu einigen Drinks beisammen sitzen, kommt diese Frage unausweichlich: ‚Was machst du gerade?‘ (Das hat mit dem eher breiten Spektrum unserer Tätigkeiten zu tun.)“



Was meint „spezielle Relevanz“? In der Folge hat der Luis uns nämlich einen Floh ins Ohr gesetzt. Das brachte uns einiges an Arbeit ein. Diese Bemühungen manifestieren sich gerade im Projekt „Mini Fabula“. Das Ergebnis werden wir am 8. Mai 2026 in Gleisdorf präsentieren: „artgerecht“.



Trübe Kategorien, aber medienwirksam-

Postskriptum
Ich hab grade von Hand nachgezählt. Das Gesamtvorhaben „Mini Fabula“ ist derzeit durch 38 Personen belebt, die uns Beiträge geliefert haben: [Credt List].

PPS
In der Rückschau auf den Besuch bei Luis Siegl kommt ein Liedfragment vor, das ich empfehlen möchte, damit deutlich wird, mit wem Sie es da zu tun bekommen: [mp3-Datei]


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