Das ergab also mehr als einen Seufzer der
Erleichterung, denn diese Session herbeizuführen
beruhte darauf, daß ein inspiriertes Team über
einige Monate sehr gut zusammengearbeitet hat. Dabei
hatten wir im Vorfeld dieses kurios Gatter-Tetris im
Stadtzentrum.
Der Florianiplatz wird
umgebaut, was bedeutet, daß je - nach
Arbeitsfortschritt - verschiedene Felder eingezäunt
und abgesperrt werden. Ein interessantes wie
anschauliches Beispiel für das alte Prinzip „Form
follows function“.

Daher quasi eine sich wandelnde Installation, aus
der Arbeitswelt abgeleitet, gewissermaßen das Urbild
eines Objet trouvé, falls es jemand mit zusätzlicher
Bedeutung aufgeladen hätte; was nicht geschehen ist.
So blieb es einfach ein komplex gestaltetes
Vorfeld unserer Veranstaltung, das die
Verkehrssituation, daher die Zugänge zur
Liegenschaft, geprägt hat. Zum Stichwort Verkehr
paßte dann auch der alte Cit, den ich sonntags auf
der Höhe unserer Poststation entdecken konnte.

Formal ein Streamliner, technischer Minimalismus,
luftgekühlter Zweizylinder Boxer unter der Haube.
Man möchte heut gar nicht mehr glauben, mit wie
wenig technischem Einsatz damals so viel Auto auf
die Räder gestellt werden konnte.
Zur
Erinnerung: Als der Citroën 2CV im Jahr 1949 auf den
Markt gekommen ist, war er konzipiert, Leute im
Kleingewerbe zum preiswerten Umstieg von
Pferdefuhrwerken auf Automobile zu bewegen.

Paßt symbolisch gut zur vormaligen k.k. Poststation,
wo an der alten Ungarnstraße einst Postreiter ihre
Pferde wechselten. Zwischen den zwei Trakten,
seinerzeit Stallungen, saßen wir nun als
Ausstellungsaufsicht, was Gelegenheit bot, unsere
weiterführenden Schritte zu debattieren. Wir werden
hier ja am 3. Juli 2026 „Böhmen liegt am Meer“
eröffnen.
+)
artgerecht
(Dokumentation)
+)
Böhmen liegt am Meer+)
Florianiplatz (Ein Zusammenhang)