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In Augenhöhe
Eine Gesprächsserie

Ein wichtiger Impuls zu dieser Serie von Gesprächen lag in regionalen Debatten über Ursachen und Konsequenzen jener Vorfälle, die inzwischen als "schlimmste Wirtschaftskrise seit 1929" gedeutet werden. (Siehe dazu "Kompetenzverlust als gesellschaftliches Ereignis"!)

In diesen Erörterungen blieb die Frage offen, ob denn nun und wie genau ein eventueller "Mangel an Redlichkeit" in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zu beklagen wäre.

Die Form dieses Vorhabens ergab sich aus der praktischen Erfahrung mit der "letzten Session" des Projektes "next codee: exit" anläßlich des Festivals "steirischer herbst" im Jahr 2008: [link]

Gespräche in einem überschaubaren Rahmen. Begegnungen in Augenhöhe. Aber sehr knapp an den öffentlichen Raum der Stadt Gleisdorf gesetzt, in Schaufenstern und Foyers, wodurch Menschen Gelegenheit finden, sich bei Interesse dazuzugesellen.

Vielleicht muß man manchmal sehr leise werden, damit einem Menschen zuhören.
Mehrere Gespräche zur Frage:

Besteht in dieser Gesellschaft ein Mangel an Redlichkeit?

Ich werde die Gespräche mitschneiden und beizeiten eine kleine Audio-Edition anbieten. Für die erste Serie von "In Augenhöhe" haben mir folgende Personen zu folgenden Teil-Themen zugesagt:

page03d_hausm.jpg (3792 Byte) Robert F. Hausmann (Historiker)
"Reden über Gleisdorf: Legenden und Verhülltes"
Freitag, 20. März 2009 [Link]
page03e_stark.jpg (5255 Byte) Christoph Stark (Bürgermeister)
"Redlichkeit und Politik"
Freitag, 27. März 2009 [Link]
page03b_stub.jpg (3352 Byte) Erwin Stubenschrott (Unternehmer)
[Teil-Thema noch offen]
Freitag, 10. April 2009 [Link]
page03f_taend.jpg (5280 Byte) Josef Tändl (Bankdirektor)
[Teil-Thema noch offen]
Donnerstag, 7. Mai 2009 [Link]
page03c_wolfm.jpg (4432 Byte) Franz Wolfmayr (Sozialfachmann)
"Die Medien und die öffentlichen Diskurse"
Freitag, 4. April 2009 [Link]

Ein anderer Themenschwerpunkt gründet in einer Plauderei mit dem Künstler Max Aufischer, die wir im Grazer "Medienkunstlabor" hatten. Daraus ging auch ein kleines Video mit dem Titel "Der Künstler als Sofa" hervor. Bei späterer Gelegenheit warf max in einem Gespräch ein: "Wir Reden da halt über Kultur und nicht über Kunst." Zu der zeit hatte ich schon seine Zusage, daß wir eine angemessene Debatte auch einmal im öffentlichen raum führen könnten, am besten im Stadtzentrum, enn gerade der Bauernmarkt abgehalten ird.

 

page03d_max.jpg (2385 Byte) Max Aufischer (Künstler)
"Der Künstler als Sofa"
[Termin noch offen]
page03a_kratner.jpg (3999 Byte) Walter Kratner (Künstler)
"Werbung: die Lüge als gesellschaftlich
akzeptierter Standard"
[Termin noch offen]

[Fortsetzung folgt!]

Wir werden also hier, wo kürzlich noch "Provinz" vermutet wurde, nicht aus irgendwelchen Zentren so etwas wie "Salonkultur" importieren, sondern -- wie auch schon bei früheren Projekten -- in den Alltag der Menschen hineingehen.


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4•09