Davor gab es über Jahre Missionen seitens diverser
russischer Troll-Farmen, um über Social Media das
westliche Europa zu schwächen, westliche Politik zu
diskreditieren. Putin versucht Rußland zu
vergrößern, seine Einflußzone auszuweiten, teils
unter dem skurrilen Vorwand, in Europa würden
angeblich „Nazi“ herrschen, die Rußland bedrohen.
Die Supermacht schafft es nun seit dem 24.
Februar 2022 nicht, die vergleichsweise kleine
Ukraine militärisch zu schlagen. Nun lese ich:
„Vorrücken für Russen kaum noch möglich“. Es
ist von einer kriegsmüden Bevölkerung die Rede und
„Die Zweifel, dass Putin den Krieg gewinnen
kann, werden immer größer.“ [
Quelle]

(Quelle: The Hill)
Mir scheint, Putin kann es sich gar nicht leisten,
den Krieg jetzt zu beenden. Dann müßte er nämlich
unter anderem zuhause abertausende Soldaten in einer
geschwächten Kriegswirtschaft unterbringen, in der
es garantiert nicht annähernd genug Jobs für diese
Mannschaften gibt.
Immerhin:
„Eine
russische Region nach der anderen führt verbindliche
Quoten für Unternehmen und Betriebe ein, die
russische Veteranen aus dem Ukraine-Krieg
beschäftigen müssen.“ [
Quelle]

(Quelle: Der Standard)
Aber:
„Die russische Wirtschaft schrumpfte im
ersten Quartal 2026 um 0,2 % im Vergleich zum
Vorjahr, was den ersten jährlichen Rückgang in drei
Jahren markiert und eine Umkehr von einem Wachstum
von 1 % im vorherigen Quartal darstellt.“ [
Quelle]
Jeder Diktator muß wissen, daß er ein enormes
Problem bekommt, wenn eine große Anzahl junger
Männer im Land keine Arbeit findet und keine soziale
Zukunft hat. (Da werden vermutlich Veteranen im Run
auf Arbeitsplätze mit anderen Leuten kollidieren.)
Jeder erfolglose Feldherr muß überdies befürchten,
daß ihn seine eigenen Prätorianer fressen, falls er
nicht zu siegen versteht.
Putins Imageverlust
wäre auf jeden Fall vernichtend. Er steckt also in
großen Schwierigkeiten. Mir scheint, es lohnt sich,
die ganze Situation auch bezüglich der Ökonomie zu
betrachten. Ich lerne eben, zwei Prozent
Inflationsrate wären für uns hierzulande kommod und
akzeptabel. Österreich liegt derzeit bei 3,2
Prozent. Hätten wir 50 Prozent, wären wir als
Gesellschaft am Arsch. Und Rußland mit seiner
Kriegswirtschaft?

(Quelle: Euro News)
„Im Jahr 2025 hat die durchschnittliche
Inflationsrate in Russland rund 8,7 Prozent
betragen. Für das Jahr 2026 wird die
durchschnittliche Inflationsrate in Russland auf
rund 5,6 Prozent prognostiziert.“ [
Quelle:
Statista]
Trading Economics bestätigt:
„Die jährliche Inflationsrate Russlands sank im
April 2026 auf ein Viermonatstief von 5,6% gegenüber
zuvor 5,9% und lag unter den erwarteten 5,8%.
Dennoch bleibt die Inflation deutlich über dem Ziel
der CBR von 4%.“ [
Quelle]
Ich lese außerdem, es werde Jahre dauern, eine
Kriegswirtschaft auf Friedenswirtschaft umzustellen.
Fraglich, ob Putin das politisch übersteht.
[Fortsetzung folgt!]
+)
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