Es ist wenig überraschend, aber enorm wirksam: Raus
aus der hohen Komplexität und rüber zu einem ganz
simplen Muster von Abläufen, Handgriffen, die
außerdem umgehend wie garantiert erfreuliche
Ergebnisse bringen. Kein Bangen, keine Unsicherheit,
sondern Klarheit nach Minuten.
Eine
Tätigkeit, bei der nicht laufend jemand etwas
braucht, will, einbringt. Ich ahne schon, das könnte
der Auftakt für einige Tage in Stille sein. Ich
komme ja gut zurecht, wenn ich für 48 Stunden oder
mehr kein einziges Wort spreche, bestenfalls ein
höfliches „Guten Tag“ an einer Kasse, wenn Einläufe
nötig wurden.

Heute ist noch genug an Vorräten da, auf daß ich
meine Hütte nicht verlassen muß. Zu all dem
wechselweise einige Handgriffe im Büro, um die
Dokumentation zu „Böhmen liegt am Meer“ dingfest zu
machen. Man könnte sagen, ich sorge für ein
Decrescendo der Projektarbeit.
Die
Dokumentation führt mir übrigens vor Augen, was für
vorzügliche Leute ich um mich habe, deren Beiträge
so eine Veranstaltung möglich machen. Diese
kontrastreiche Mischung aus Kompetenzen und
Mentalitäten; bei hoher Paktfähigkeit.

Damit meine ich, daß wir uns etwas vorgenommen
haben, Vereinbarungen getroffen wurden, da fragt
dann niemand: „Und? Was hab ich jetzt davon?“ Es
gibt ein Wissen darüber, was es uns einbringt, wenn
wir durchziehen. Und so kam es.
Jetzt werde
ich noch etwas Reis kochen und überlegen, womit sich
der gut verträgt. Auf jeden Fall mit dem angemessen
gekühlten Weißwein, der für mich bereitliegt.
Derweil läuft die Waschmaschine…
+)
Böhmen liegt am Meer:
Die Dokumentation