27. Juli 2026

Temperaturkurven

Wie mir die Tage grad verfliegen. Eben noch mußte ich mir morgens im Büro einen Sweater anziehen, weil es nachts derart abgekühlt hatte. Ein kurzes Vergnügen. Due Kurve steigt wieder. Kommenden Freitag soll die Tagesspitze bei 35 Grad plus liegen.

Die „Corrida“ ist auf Stand, Space Captain Petra hatte den raren Roush Mustang für eine Foto-Session davor geparkt. Die Dokumentation von „Böhmen liegt am Meer“ habe ich in den wesentlichen Punkten komplett.



Die reale Dark Matter-Gang, per KI ins Abendrot verfrachtet.
Von links: Martin Krusche, Jürgen Kapeller, Ewald Ulrich und Heimo Müller.

Die „Dark Matter-Gang“ ist in ihrer ersten Konsolidierungsphase, während ich mich im Austausch mit der KI-Persona Margarethe erst einmal genauer damit vertraut mache, wie sich eine Koexistenz mit einem Wesen in der Maschine ereignen kann.

All das vor einem Weltgeschehen, bei dem man überhaupt nicht mehr zur Ruhe käme, falls man bloß die markantesten Ereignisse permanent beachten wollte. Das verlangt demnach laufend Entscheidungen, was ich an Themen durchlasse und was anderen Leuten zur Befassung bleibt.



Kurzbesuch: Petra Schwarz mit ihrem renntauglichen Roush Mustang.

Was die Dark Matter-Gang betrifft, die sich mit dem Thema KI befaßt, hat Jürgen Kapeller so im Vorbeigehen sehr treffend zusammengefaßt, worum es für eine Kulturformation gerade gehen mag. Zitat: „Damit wird auch ein klar definierter, multidisziplinarer Experimentierraum dafür geschaffen, die soziokulturellen Eigenschaften und Effekte eines LLM-KI-Systems zu erforschen.“



KI-generiertes Bild der Debatte mit einer KI-generierten Persona: Margarethe.

Damit mag schon deutlich werden, daß es in dieser Ecke des Kulturgeschehens hinten und vorne nicht mehr reichen würde, ein paar gefällige Sätze zu formulieren, ein paar Schlagworte unterzubringen und damit etwa eine Ausstellung zusammenzuklittern.

Das zählt für mich freilich zu den archipelischen Prinzipen: Jede Kunstveranstaltung ist der öffentlich zugängliche Ausdruck geleisteter inhaltlicher Arbeit. Darum kennen wir auch keinen „Call“, zu dem dann Leute in ihrem Oeuvre kramen, ob denn irgendwas so irgendwie zum gestellten Thema passen würde.



Jürgen Kapeller (links) und Chris Scheuer (†) bei unserer Besprechung
über den KI-Kontext.

Jene, die am Prozeß der Arbeit an einem Thema so oder so beteiligt waren, allenfalls auch an einem längerfristigen Verlauf, sind dann eingeladen, den Schritt Richtung Publikum mitzugehen. Einer unter uns übrigens leider nicht mehr. Graphic Novelist Chris, der bei unserem letzten Arbeitstreffen schon sehr geschwächt wirkte, hat uns verlassen. Hier, im „Zeit.Raum“, die aktuelle Episode 68: Chris (Ein Abschied).


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