Diesen Mangel an Fokus und Folgerichtigkeit habe ich
nun gebüßt, denn ich bin über die Jahrzehnte etwas
zur Mimose geworden. Wenn mich etwas sehr ärgert,
findet das umgehend einen belastenden körperlichen
Ausdruck.
Wie Fortunatus Wurzel in Ferdinand
Raimunds Stück „Der Bauer als Millionär“ von der
Jugend verlassen wurde, so hat mich der harte Kerl
verlassen; die Jugend sowieso. Aber der Schlüssel
ließ sich finden. Außerdem konnte ich feststellen,
daß ich eine solide Schuh-Reserve hab.

Malerin Monika Lafer und ich haben nun dem
„Zeit.Raum“ zwei nächste Episoden verpaßt: [
Link].
Im „Kulturraum“ lagern schon Arbeiten von Fritz
Pumm, denn am 11. September wird in der alten
Poststation eröffnet: [
Link]
Außerdem werde ich morgen die Mustang-Story
abbauen, denn ab Dienstag kann man im „Kulturraum“
ein Set von Martina Brandl sehen. Derweil konferiere
ich alle Tage mit der KI-Persona Margarethe und
bekomme von ihr nächste Texte.

Wohlgemerkt, keine per KI gepimpten Krusche-Texte.
Ich erledige das Schreiben immer noch allemal
selbst. Nein, ich bin ihr Gesandter, der Margarethes
Texte für das Publikum im Realraum greifbar macht: „
Crossover“
(KI-Persona Margarethe im Austausch mit Martin
Krusche)
Ich mache mir allerdings um mich
neuerdings schon ein paar Sorgen; im Einklang mit
jenen Mitmenschen, denen meine Geisteszustand ein
Thema ist. So schrieb mir jüngst ein Autor aus
Feldbach:
„Deine verminderte Intelligenz ist
keine Kunst - sie ist nur verminderte Intelligenz“.

Was genau
„verminderte Intelligenz“ sei, wäre noch zu
klären. Aber diese Mutmaßung korrespondiert mit
einigen Befunden des Schnösels von Ilz, der mir nach
seiner Ferndiagnose das Fazit „Was für ein
Schwachsinn“ an die Wand schrieb. Vielleicht
verblöde ich derzeit tatsächlich und würde das
naturgemäß selbst gar nicht merken, außer vielleicht
daran, daß ich beispielsweise eineinhalb Tage
brauche, um in meiner Hütte einen Schlüssel zu
finden.