3. Oktober 2026

Die Stunde der Superpatriarchen

Wie anmaßend und völlig rücksichtslos muß jemand sein, um auch bloß zu denken, er könnte per Order ein Waffensystem auslösen, von dem man zu sagen weiß: „Millions will die“.

Ein inkompetenter Oberkommandierender, ein System von begünstigten Gefolgsleuten, eine dazu geeignete Technologie, um genau was zu bewirken? Na, den eigenen, den individuellen Untergang abzuwenden, denn als Feldherr ist Putin eine einzige Blamage.



Don Putin erklärt sich bereit, Millionen zu ermorden.

Und da für Leute wie ihn genug nie genug ist, würde er ja auch gerne seinen Raubzug fortsetzen. Die eigene Bevölkerung hat er mit seiner Bande schon ausgeplündert, also läßt er seine Horden weiterziehen. Ihm muß klar sein, wenn er den Krieg nicht in Gang hält, werden ihn seine eigenen Prätorianer fressen.

Da er aber mit all den furchterregenden Verlusten innerhalb der eigenen Armee seit Jahren nicht vorankommt, droht diese aufgeplusterte Männchen mit einem Atomschlag. Daß ich auch aus meinem näheren Umfeld immer noch Nachrichten erhalte, an all dem sei angeblich „der Westen“ schuld, denn da wären „Kriegstreiber“ am Werk, statt zu verhandeln, nehme ich unaufgeregt zur Kenntnis. Woher diese Genies das genau wissen, weiß ich nicht.

Vielleicht aus den allabendlichen Diplomaten-Nachrichten im Rahmen der „Zeit im Bild“? Oder geheimes Herrschaftswissen aus Spezialnetzwerken? Wichtigtuer!) Jeder popelige Narzisst aus meiner Umgebung, auch wenn er mit dem Intellekt einer Scheibe Leberkäs auskommen müßte, hätte das mit der Schuldumkehr locker drauf. Putin spielt derlei Victim Blaming - dank eines enormen Desinformations-Apparates – freilich weltweit und in einer völlig anderen Liga.

Noch einmal gefragt: Um genau was zu verteidigen? Um was zu erreichen? Man konnte seine nationalistischen Flausen, die er mit Minister Lawrow teilt, in vielen Sprachen nachlesen. Wer das nicht als eine Träumerei entschlüsseln kann, die das heutige Rußland möglichst auf die alte Sowjetunion ausweiten möchte, ist womöglich ein Agent der Blödheit. (Es müßte dann eventuell „Sowjetztunion“ heißen.)



(Quelle: euro news.)

Was Putin mit dem Straftäter Donald Trump gemeinsam hat, ist der unstillbare Hunger nach Besitz und nach Verfügungsgewalt. Beide Männer erheben sich über Rechtsnormen und über Millionen von Menschen. Lustig, wie da in meiner Umgebung stellenweise dahinargumentiert wird, etwa Schwächen der eigenen Regierung oder der EU betonend.

Ich hab kein Ahnung, was es braucht, um diesen präfaschistischen Superpatriarchen Putin und Trump nach dem Maul zu reden. Aber halten wir die Überlegungen auf einem simplen Themenniveau. Nur kurz: Volkswirtschaft und Lebensstandard. Bildung, medizinische Versorgung, Energiekosten.



(Quelle: ntv)

Was ist unser Niveau im aktuellen Vergleich mit dem Lebensstandard der Bevölkerungsmehrheit a) in Rußland und b) in den USA? Na, was denken Sie? In dieser Sache bleib ich lieber Österreicher im Rahmen der EU und all ihrer Schwächen, überlege, was ich persönlich beitragen kann, damit das Land stabil bleibt. Und Sie so?

+) Politik

Postskriptum
Auf der Plattform „länderdaten.info“ finde ich unter „Vergleich der Lebensqualität weltweit“ folgendes Ranking:

+) Österreich: Platz 7
+) USA: Platz 31
+) Rußland: Platz 101
+) Quelle


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