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Virtuelle Akademie Nitscha


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(im zweiten Stock)

 

Kulturelles Engagement auf der Höhe der Zeit
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Genauer genommen ... noch ein paar Details

Kultur ...

... ist ein unscharfer Begriff.
Bitte um Aufmerksamkeit
für etwas mehr als drei Worte.

Die Virtuelle Akademie Nitscha ist ein Kulturprojekt. Dieses Projekt entfaltet sich überwiegend im traditionellen Raum (Polis), wird aber auch unter Nutzung Neuer Medien betrieben. In ihren telematischen Aspekten hat die v@n Nischen im "WebSpace" ... also: in den Netzen.

Es geht nicht darum, herkömmliche Gebiete der Öffentlichkeit zu räumen, um uns in maschinengenerierte Räume zu verziehen. Es geht vorrangig um ein kulturelles Engagement auf der Höhe der Zeit. In der traditionellen Öffentlichkeit - unter kompetenter Nutzung EDV-gestützter Medien.

Die v@n ist ein Projekt des (oststeirischen) Vereins für kulturelle Impulse, in Kooperation mit der (überregionalen) Arge Region Kultur. Wir pflegen - projektbezogen - Theorie & Praxis in kulturellen und künstlerischen Bereichen. Darin werden auch Begriffe - wie zum Beispiel Kultur - schärfer.

Die v@n ist in ihren Aktivitäten auf das (hauseigene) Konzept der Local Cultural Community gestützt. Näheres zu den einzelnen Vorhaben auf Wunsch.

 

Post an den Herrn Sekretär

Kooperationsmöglichkeiten im künstlerischen Bereich, im autonomen Kulturinitiativenbereich und im Bereich der Erwachsenenbildung sind erwünscht.

 

Punkt

Genauer ...

Wir sind umgezogen ... also nicht mehr in Nitscha ansässig, sondern in Gleisdorf! [Aber für online-Projekte ist das ja höchst irrelevant!]

... genommen:

Nitscha ist eine kleine Gemeinde in der Oststeiermark. Aber was ist eine virtuelle Akademie? Eine Computersimulation? Eine Abendschule für Morgenmuffel? Die v@n ist ein Kulturprojekt. Eine Initiative, in der man sich mit Theorie und Praxis kultureller und künstlerischer Fragen beschäftigt. Ein Projekt des Vereins für kulturelle Impulse, in Kooperation mit der ARGE Region Kultur. Das Bild der Akademie entspricht der abendländische Tradition eines Ortes, an dem sich Menschen - als Gleiche unter Gleichen - intensiv kulturellen Angelegenheiten widmen. Virtualität bedeutet vor allem, daß die v@n in einem Möglichkeitsraum der Ideen eingerichtet ist. Nicht in einem festen Haus. In einem Möglichkeitsraum, der durch handelnde Menschen zu einem greifbaren Ort der Begegnung und Kooperation wird. Niemand ist alleine schlau. Die Praxis der v@n gibt den Solisten Nachrang, bevorzugt Gruppensituationen und -prozesse.

Es ist längst keine Domäne großer Städte mehr, die interessantesten kulturellen Angebote zu beherbergen und die kompetentesten Leute aufzubieten. Jenseits der Zentren (lange sagte man abschätzig: Provinz) leben und arbeiten überall erfahrene Kulturschaffende. In der Akademie (wie auch anderswo) finden laufend welche zusammen. Für zeitlich begrenzte oder längerfristige Projekte.

v@n-Sekretär Krusche vertritt die Auffassung, daß die scharfe Trennung zwischen "Hochkultur" und "Kommerz", zwischen U und E ("Unterhaltung" und "Ernst") ein Witz sei, der auf den kulturellen und sozialen Gegebenheiten des vorigen Jahrhunderts basiere. "Das ist nicht zeitgemäß. Es muß einem völlig frei stehen, je nach Tageslaune zwischen intellektuellem Hardcore und trivialen Stoffen zu flanieren. Beides ist nach meinem Geschmack. Ich bin für das Recht auf billige Unterhaltung und gegen die Arroganz mancher Intellektueller, die meinen, daß man nur ein halber Mensch sei, wenn man zum Beispiel Handke nicht gelesen hat."

 

Punkt

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