kunst ost (theorie und praxis)

Unsere Ausgangssituation handelt von folgender Struktur:

+) Praxis
-- Labor: lokal (ortsbezogene Konzepte)
-- Labor: regional (Konzepte für eine Region und darüber hinaus)
-- Labor: transnational (Konzepte für einen größeren Zusammenhang innerhalb Europas)

+) Theorie und laufende Debatten
-- "kunst ost"-Plenum (eine wandernde Konferenz für regionale Vorhaben)
-- "Konferenz in Permanenz" (eine wandernde Konferenz zu Fragen der Kunst und der Kulturpolitik)

Wir haben die vergangenen Jahre genutzt, um praktisch alles, wovon das Konzept für die kommenden Jahre handelt, in seinen Grundlagen schon anzulegen und konkret zu erproben. So sind wir in der Lage, eine ganze Reihe von Optionen, die sich als untauglich erwiesen haben, auszuschließen.

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Hier ein kleiner Überblick, wodurch die aktuelle Projektstruktur mit unserer bisherigen soziokulturellen Praxis momentan untermauert ist:

++) Labor: lokal (ortsbezogene Konzepte)
-- Beispiel: "gleisdorf: ein L für die kunst" [link] Mit diesem Projekt haben wir erste Optionen erprobt, wie sich lokale Unternehmen für Kunstvorhaben gewinnen lassen, wie das von kommunalen Instanzen aufgegriffen werden kann. Hier muß weiter gearbeitet werden, um zu klären, was genau sich bewährt und was davon auch für andere Orte verschiedener Größen nutzbar wäre.

++) Labor: regional (Konzepte für eine Region und darüber hinaus)
-- Beispiel: Der "Dreisprung". Ich habe für die ersten Jahre vorgeschlagen, daß wir über drei Veranstaltungsschritte mit einander praktische Erfahrungen sammeln, langsam wachsen und die Kunstereignisse in die Region hinein entfalten. [1von3] [2von3] [3von3]

Eine Sonderstellung hat ferner unser Beitrag für die erste "regionale" der Steiermark, die eigentlich im Nachbarbezirk Feldbach angelegt war. Doch wir konnten eine Station innerhalb der "Energie-Region" etablieren: [link]

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Eine andere, sehr positive Erfahrung war unser Beitrag für die österreichweiten "Architekturtage", den wir gemeinsam mit der international renommierten Gruppe "SPLITTERWERK" realisiert haben: [link]

In diesen und andere Teilprojekten haben wir ausgelotet, was im "Korridor" quer durch die Region machbar erscheint und über welche Ansätze wir uns die Region als "Ereignisraum" erschließen können. Darin liegen schon konkrete Wege, auch über die Verwaltungsgrenzen der LEADER-Region hinaus Arbeitskontakte zu etablieren.

Im Bereich lokaler und regionaler Aufgabenstellungen kommt auch unser "Kuratorium für triviale Mytehn" zum Einsatz: [link]

++) Labor: transnational (Konzepte für einen größeren Zusammenhang innerhalb Europas)
In den LEADER-Sonderrichtlinien wie auch in anderen Programmen ist die Entwicklung transnationaler Vorhaben ausdrücklich vorgesehen. Wir haben das bisher schon in mehreren Stationen ausgelotet. Etwa im Rahmen des Kunstfestivals "steirischer herbst". [2007] [2008] [2009]

Die Lage der Region und ihre kulturgeschichtlichen Zusammenhänge lassen es sinnvoll erscheinen, vor allem Arbeitskontakte zu unseren "alten Nachbarn" im Südosten zu vertiefen. Das korrespondiert auch mit einem Status quo im Rahmen der EU-Region "Adria-Alpe-Pannonia" und der "Zukunftsregion Südost/Westbalkan".

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Nenad Popovic

Ein nächstes größeres Arbeitsvorhaben in diesem Zusammenhang entwerfen wir eben gemeinsam mit dem Autor und Medientheoretiker Nenad Popovic aus Zagreb: [link]

Aus dieser Grundstruktur heraus entwickeln wir die oststeirische "Kulturspange" und entfalten den Bereich "Theorie und laufende Debatten".


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